Jan 03

Das EMS-Training

EMS  Klaus Eppele - Fotolia.com

EMS Klaus Eppele - Fotolia.com

Fit und schlank ohne große Anstrengung dank Strom: Science Fiction oder Realität? Falsche Versprechen oder ein Trainings-Konzept der Zukunft? Das Training mit Elektrostimulation soll rund acht Mal effektiver sein, als ein herkömmliches und schweißtreibendes Programm zu absolvieren. Die Elektroden werden für 20 Minuten auf den Körper gesetzt und sollen dann mit elektrischen Impulsen die gesamten Muskeln gleichmäßig stimulieren. Auch die tiefen Muskelstrukturen, die mit herkömmlichem Training nur sehr schwer trainiert werden können, sollen so ganz einfach erreicht werden. So sollen schnell Muskeln wachsen und die Pfunde purzeln.

Doch ganz ohne eigenes Zutun funktioniert diese Methode natürlich auch nicht: Alle fünf Sekunden kommt ein Stromimpuls, dann müssen die Muskeln angespannt werden, um diesem zu trotzen. Dann folgen fünf Sekunden Entspannung, bis der nächste Impuls kommt. Nach und nach werden diese immer stärker und es bilden sich ein paar Schweißperlen. Dennoch kein Vergleich zum schweiß- und nervenauftreibenden Joggen etwa.

Großer Vorteil der Methode ist, dass der Rücken und Gelenke nicht belastet werden wie etwa beim Training an Fitness-Geräten, sondern entlastet und gleichzeitig durch den Muskelaufbau gestärkt werden. Gerade für solche Patienten, die etwa an einem Bandscheibenvorfall leiden, ist diese Methode optimal, um an der ungleichen Verteilung der Muskeln schonend zu arbeiten. Auch bei Arthrose und Osteoporose nach der Menopause, einem Kreuzbandriss oder als Einstieg zur Gewichtsreduktion ist das Verfahren optimal. Hingegen sollten Tumorpatienten oder Menschen mit Herzschrittmachern das Training mit Strom definitiv nicht ausprobieren. Wichtig ist auch, das Training nur unter professioneller Aufsicht zu machen – sonst kann man viel falsch machen und seinem Körper am Ende noch schaden, indem man ihn überlastet oder eben doch ungleichmäßig Muskeln aufbaut.

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Dez 22

Wie man sich bettet …

Ich-und-Du / pixelio.de

Ich-und-Du / pixelio.de

Wie man sich bettet, so liegt man. Es ist doch herrlich, abends in sein schönes, kuschliges Bett zu hüpfen und sich einfach pudelwohl darin zu fühlen. Die Matratze ist nicht zu weich und nicht zu hart, der Lattenrost individuell verstellbar, eine Bettwäsche gemütlich – das sorgt für schöne Träume. Dass ein tiefer, ungestörter Schlaf wichtig für die Gesundheit ist, ist hinlänglich bekannt. Darum sollte bei dem Kauf eines Bettes unbedingt auf die eigenen körperlichen Gegebenheiten (Rückenschmerzen, Verspannungen, Bandscheibenvorfälle und Ähnliches) geachtet werden. Denn wer abends in sein Bett sinkt und dann sieben, acht oder neun Stunden fest durchschläft, fühlt sich am nächsten Morgen erfrischt, ausgeruht und tatkräftig. Da kann der Alltag mit seinen oft hohen Anforderungen ruhig kommen! Die Kraftreserven sind aufgetankt, munter geht es los an das Tagwerk. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Bett zu kaufen, kann sich ruhigen Gewissens im Internet informieren. Denn im Online Shop findet man Betten aus Rattan, Leder oder klassisch aus Holz – hier hat der potenzielle Kunde die freie Auswahl. Letztendlich entscheidet natürlich der persönliche Geschmack: Rattan sieht schön aus, Leder ist edel und Holz ist von natürlicher Schönheit. Nicht zu vergessen sind neben der Optik auch die Qualität der Lattenroste und der Matratzen. Schon bei den Matratzen kann die Auswahl zwischen Federkern-, Latex-, Kaltschaum- oder Viscoschaummatratzen Kopfzerbrechen bereiten. Hier empfiehlt es sich, einfach zum Baumarkt vor Ort zu fahren, um die unterschiedlichen Matratzen mit ihren unterschiedlichen Härtegraden zur Probe zu liegen.

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Dez 20

Bio-Weihnacht – Essenstipps für Weihnachten

© foodinaire - Fotolia.com

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Weihnachten steht vor der Tür. Die Geschenke sind eingekauft, der Baum geschmückt, nun fehlt nur noch das Weihnachtsessen. Wenn Sie derzeit noch überlegen, wo sie Ihre Lebensmittel für das Fest einkaufen sollen, wie wäre es mit Bio? 

Die meisten Deutschen essen an Weihnachten die traditionelle Gans und Ente. Unglaublich aber wahr, im Dezember 2010 verspeisten sie ca. 20.000 Tonnen Geflügel. Zu Weihnachten werden teure Geschenke gekauft, doch beim Essen möchten viele sparen und das ist das Problem. Viele Gänse werden demzufolge aus Polen oder Ungarn importiert. Diese Länder halten die Tiere jedoch unter anderen Bedingungen. Dies wird vom Tierschutzbund oftmals kritisiert. Die Gänse und Enten werden in viel zu engen Käfigen gehalten. Sie haben kaum Platz, um überhaupt zu stehen. Freilandhaltung ist da sehr selten, deswegen sollte man sich vor Weihnachten mit seinem Menü auseinandersetzen. Hier sollten eben nicht nur die Vorlieben im Vordergrund stehen, sondern auch die Tierhaltung.

Doch egal wie Tiere gehalten werden, die Fleischproduktion ist schlecht für das Klima. Der CO-2-Ausstoss ist unglaublich groß. Wenn man auf Fleisch aber nicht nicht verzichten möchte, der sollte Biofleisch kaufen. Hier wird artgerecht gehalten, wobei es keine einheitlichen Regeln gibt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der lebt vegetarisch. Viele Sternköche haben bereits umgesattelt. Auch zu Weihnachten gibt es viele Alternativen. Rezepte für ein vegetarisches Drei-Gänge-Weihnachtsmenü kann man sich bspw. beim Deutschen Vegetarierbund holen. Für die, die zwar ohne totes Tier, aber mit etwas Ähnlichem auftrumpfen möchten – es gibt mittlerweile auf Pflanzeneinweißbasis Schnitzel und Steaks, sowie auch Gehacktes. Wer Ente möchte, der bekommt auch Ente. Es gibt mittlerweile fast alles in vegetarischer Form, sogar geräucherte Ente oder auch pflanzlichen Tintenfisch, zu kaufen.

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Nov 01

Schokolade als Kosmetikprodukt

 

© picsfive - Fotolia.com

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Auch Sie macht der betörende Duft von Schokolade süchtig? Doch beim Verzehr von Schokolade machen Sie sich immer Gedanken um Ihre schlanke Linie? Die Sorgen können Sie nun getrost vergessen. Denn inzwischen gibt es auch einige Kosmetikprodukte, die schokoladige Inhaltsstoffe enthalten und genauso glücklich machen wie Schokolade. 

Nicht umsonst ist Schokolade eines der beliebtesten und wirkungsvollsten Mittel, mit dem wir uns den Alltag versüßen. Die in ihr enthaltenen Wirkstoffe wie Theobromin und Tryptophan wirken auf unseren Organismus anregend und stimmungsaufhellend. Der Verzehr von Schokolade kann aber wegen dem hohen Fett- und Zuckergehalt oftmals problematisch werden. Einen schlauen Ausweg für Schokoladenliebhaber bieten nun einige Kosmetikprodukte, die schokoladige Inhaltsstoffe enthalten. Sie machen nicht nur glücklich, sondern auch schön.

Den Tag in einem unvergesslich Schokoladenrausch verbringen? Und dabei trotzdem so wenig Kalorien zu sich nehmen wie nur möglich? Das können Sie machen, wenn Sie ihrem Körper eine Wellnessbehandlung mit Schokolade gönnen.
Beginnen Sie den Tag ruhig mit einer Dusche am Morgen und nehmen Sie dazu einen Duschgel, der sie mit seinem  anregenden Schokoladenaroma sanft aufweckt. Auch beim anschließenden Make-up müssen Sie nicht auf den Genuss von Schokolade verzichten. Denn einige Kosmetikhersteller bieten inzwischen sogar Lipgloss mit Schokogeschmack. Nicht nur der Geschmack, sondern auch die glänzenden Partikeln, die darin enthalten sind, laden Ihren Liebsten zum Küssen ein.

Der Duftzauber von Schokolade soll Sie durch Ihren Tag begleiten? Nichts leichter als das – greifen Sie dazu ganz einfach auf ein Eau de Toilette mit Kakaoaroma.

Auch am Abend brauchen Sie auf den Genuss von Schokolade nicht mehr verzichten. Wenn Sie bei einem heißen Bad entspannen wollen, können Sie ihren Chocolate Milk Body Wash ganz einfach als Badeschaum verwenden. Im Schein einer Kerze mit schokoladigem Duft können Sie dann in Ihrer Lektrüre blättern. Dabei verführt Sie der atemberaubende Schokoladenduft sicherlich zum Träumen und rundet den Tag im Rausch der Sinne ab.

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Okt 20

Ernährung nach Ayurveda

Quelle: Flickr/marketing deluxe

Quelle: Flickr/marketing deluxe

Die ayurvedische Ernährung basiert auf der Grundlage, die Nahrung verschiedenen Konstitutionstypen anzupassen, um so das Gleichgewicht in Körper, Seele und Geist wieder herzustellen. Um das körperliche Wohlbefinden und die Fähigkeit des Stressabbaus zu erhalten, sollen Ernährung und Lebensweise individuell abgestimmt werden.

Während ausgewogene Ernährung sich hierzulande meist nach den jeweiligen Nährstoffen der Lebensmittel richtet, sind diese nach Ayurweda in verschiedene Gruppen eingeteilt. Demnach gibt es die sattvischen Lebensmittel, auch “Ultrareine” genannt, zu denen beispielsweise Früchte und Gemüse zählen und die den Gesundheitszustand verbessern. Fleisch, Käse und auch Meeresfrüchte zählen als sogenannte “Muntermacher” zu den rajaischen Lebensmitteln, die die Aktivität fördern sollen. Die tamaischen Lebensmittel als “Ignoranten” dagegen wirken sich in Form von Chips, Hamburgern oder anderen Fertiggerichten, gefährdend auf die Gesundheit aus und begünstigen den Alterungsprozess sowie eine negative mentale Verfassung.

Eine ayurvedische Ernährung schließt außerdem die Unterteilung in sechs verschiedene Geschmackstypen mit ein. Scharfes in Kräutern, Gewürzen und Alkaloiden wirkt demnach stimulierend, schweißtreibend, schmerzstillend und abführend. Mineralische Salze und Meeressalze wirken ebenso abführend und anregend auf die Verdauung und beruhigen zugleich die Nerven. Süßes dagegen wirkt sich stabilisierend und beruhigend auf den Organismus aus und wird durch Zucker, stärkehaltige Nahrungsmittel sowie Öle und Fette aufgenommen. Außerdem sollte solch süße Nahrung nicht zusammen mit Salzigem zu sich genommen werden. Als stimulierend und anregend für den Kreislauf, gilt der saure Geschmack in bestimmten Früchten und Gemüsesorten, in Wein und gegährten Lebensmitteln. Bitteres wiederum wirkt reinigend und entgiftend auf den gesamten Körper und das Blut und findet sich in dunkelgrünen Blattgemüsen, aber auch in Enzian. Zuletzt bildet auch Herbes eine eigene Geschmacksrichtung, die zur Unterstützung der Heilung von Haut und Schleimhäuten dient.

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Sep 29

Das richtige Stretching

Wer kennt die Situation aus der Schule nicht? Der Sportlehrer weist vor dem Dauerlauf zur Dehnrunde ein. Er verweist darauf, dass seine Schüler sich ordentlich dehnen sollten, damit sie nachher keine Schmerzen in den Beinen haben. Danach redet er irgendwas von Milchsäure und am nächsten Tag tut’s dennoch weh. Dass die Schmerzen, auch als Muskelkater bezeichnet, nicht von einer Übersäuerung von Milch in den Muskeln stammt, ist unlängst bekannt geworden. Die Theorien, wie man sich richtig dehnt und seine Muskeln aufwärmt, sind dennoch verschieden und es gibt auch unterschiedliche Ansichten darüber, ob man nun halten, wippen oder beides machen sollte, wenn man seine Hand zu den Zehnspitzen streckt.

Stretching, Foto: carlitos80_flickr

Zu allererst kommt es darauf an, welche Sportart man nach dem eigentlichen Dehnen, auch Stretching genannt, ausüben will. Wenn man zum Beispiel Tennis spielen will, dann bereitet man seine Arm- und Schultermuskulatur vor und dehnt diese gezielt. Also die Körperteile die wahrscheinlich am meisten gebraucht werden. Nach dem Sport sollte man nicht gleich dehnen, weil die Muskeln dann meist noch verhärtet sind. Erst wenn sich die Muskeln wieder locker anfühlen, kann man, beispielsweise nach einem in der Schule durchgeführten Dauerlauf, auslaufen. Viele vergessen dabei allerdings, bevor sie zum sportlichen Akt übergehen, dass Stretching nicht alleine reicht um Muskelkater und anderen Verletzungen vorzubeugen. Das Dehnen sollte als Teil des Aufwärmens gelten, allerdings ist das nicht ausreichend.

Eins ist jedoch klar: Stretching erhöht die Beweglichkeit der Gelenke. Daher ist es auch vor dem Sport nicht zwingend notwendig, dass man sich dehnt. Diese Mythen haben sich irgendwann einmal Sportlehrer ausdenken lassen. Helfen tut es dennoch. Denn durch ein regelmäßiges Dehnen wird das Bindegewebe, die Sehnen und die Bänder gefestigt. Und noch ein Wort zum Wippen und Strecken: Wer beides machen will, macht beides. Wer beides nicht schafft, bleibt bei Einem Teil oder keinem. Denn schließlich ist eine Dehnung nicht zwingend erforderlich.

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Aug 03

Tofu

Tofugericht, Foto: punkrock purses_flickr

Dass immer mehr Trends aus dem asiatischen Raum nach Europa kommen, ist allen bekannt. Dass diese Trends manchmal etwas eigenartig sind, ist uns sicherlich schon des Öfteren aufgefallen. Da gab es zum Beispiel das Tamagotchi aus Japan: ein kleines, virtuelles Tier auf einem Pocket-PC, das starb, wenn es nicht „gefüttert“ wurde. Dieser Trend ist nun glücklicherweise wieder abgeflaut, hatte er doch ganze Schulklassen in Unruhe versetzt, weil die Schüler mit ihren kleinen Lieblingen beschäftigt waren. Doch auch verblüffend praktische Trends kommen aus dem Land der aufgehenden Sonne: immer kleinere Speicherchips für Digicams, Handtücher, die trotz des Abtrocknens nicht nass werden und Ganzkörperregenschirme. Und auch gesunde Trends werden mittlerweile weltweit übernommen. Das Tofu zählt dazu. Das Wort Tofu leitet sich vom chinesischen „to“ ab, was Bohne bedeutet und vom „fu“, was für Gerinnen steht. Damit ist schon geklärt, was Tofu eigentlich ist: geronnene Sojamilch. Nun ja, diese Beschreibung ist zugegebenermaßen recht einfach, doch im Grunde stimmt sie. Die Eiweißbestandteile der Sojamilch werden zum Gerinnen angeregt, dies erfolgt durch die Zugabe von Zitronensäure, Meersalz, Magnesiumchlorid oder Calciumsulfat. Dann wird die Flüssigkeit entweder ausgepresst, abgeschöpft oder durch Erhitzen entfernt. Dadurch wird der Quark immer mehr zu einem Stück zusammengeformt und kann nun weiter verarbeitet werden.

In Deutschland ist Tofu allerdings umstritten, weil zur Herstellung oftmals gentechnisch veränderte Sojabohnen verwendet werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft daher am besten Bio-Tofu.

Der gepresste Sojaquark stellt einen tollen Ersatz zu Fleisch dar, denn er nimmt vielerlei Geschmäcke an. Daher schmeckt in Rind- oder Hühnersuppe eingelegtes Tofu toll als Ersatz für diese Fleischsorten.

Nur 72 Kalorien haben 100 Gramm Tofu. Mit seinen Nährwertangaben schlägt es Fleisch um Längen. Auch als Eiweißlieferant dienen die weißen Sojastückchen hervorragend: pro 100 Gramm sind 14,7 Gramm Eiweiß enthalten.

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Jul 28

Wellness für zuhause

Wellness, Foto von Hotel Legenstein Bad Gleichenberg/flickr.com

Wellness, Foto von Hotel Legenstein Bad Gleichenberg/flickr.com

Bei einem regnerischen Wetter draußen möchte man gar nicht vor die Tür. Diese Tage sind am besten für eine Wellness-Kur zu Hause geeignet.

Licht & Wärme sind die wichtigsten Grundsätze, um sich wohlfühlen zu können. Eine Vollspektrum-Tageslichtlampe strahlt fast so hell wie das natürliche Sonnenlicht. Außerdem wird die Bildung des Glückshormons Serotonin angeregt.

Bei kalten Füßen sollte man sich Hausschuhe aus Polarfleece für die Mikrowelle zulegen. Erhältlich sind die “Slippies” beispielsweise mit Lavendel und sind nach 90 Sekunden in der Mikrowelle kuschelig warm.

Für die Pflege des Gesichts sowie eine Aufwärmung generell kann man auf ein Kamillen-Dampfbad zurückgreifen. Trockene Kamillenblüten, erhältlich beispielsweise im Reformhaus, werden in eine große Schüssel gegeben und mit viel kochendem Wasser übergossen. Danach etwa zehn Minuten unter einem Handtuch inhalieren. Es öffnet die Poren und wirkt erfrischend auf das Gemüt.

Vor allem wärmende Kleidung wärmt schön. Die Farbe Rot löst Nervenimpulse im Gehirn aus, die an Wärme denken lassen. Zur guten Kleidung für schlechtes Wetter zählen Thermo-Unterwäsche, Fleece und Wolle. Sie wirken besonders kuschelig.

Zum Genießen gibt es inzwischen viele Tipps. So auch der heiße Ingwer-Limetten-Tee. Pro Tasse wird eine halbe Limette ausgedrückt, mehrere Ingwerstreifen hinzugegeben und mit heißem Wasser übergossen.  Auch Pfefferminzblätter mit heißem Honig schmecken mit heißem Wasser ausgezeichnet. Im Winter sind Eintöpfe mit Kartfoffeln und viel Gemüse hervorragend. Denn die halten lange satt und wärmen von innen. Klare Hühner- und Gemüsebrühen aus frischen Gemüse wie Sellerie und Zwiebeln, gewürzt mit Lorbeer und Petersillie schmecken nicht nur gut, sondern stärken das Immunsystem.

Sollte man ein Bad einnehmen wollen, so sind ätherische Öle gut dafür geeignet. Einige Tropfen gemischt mit drei EL Honig bzw. Sahne wirken im Bad schmerzmindernd und vertreiben alle Kopfschmerzen.

Wer die Wellness aber dazu noch nicht das richtige Zuhause gefunden hatte, sollte die Hauskataloge bei Immonet ansehen.

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Jul 28

Krank durch die eigene Wohnung

Dass einige Arbeitsplätze nicht gerade gesundheitsförderlich sind, ist allseits bekannt. So tragen Bauarbeiter oft Hörschäden davon und Sekretärinnen, die den ganzen Tag vor dem PC sitzen, bekommen „schlechtere Augen“. Auch die Staublunge von Bergarbeitern ist eine bekannte Arbeitserkrankung.

Nun beobachten Wissenschaftler seit Jahren ein neues Phänomen: Arbeitende leiden unter krankheitsunspezifischen Symptomen, solange sie sich an ihrem Arbeitsplatz befinden. Dazu zählen tränende Augen, juckende Haut oder gereizte Augen. Besonders oft sind diese Beschwerden bei Menschen zu beobachten, die in Büroräumen arbeiten. Sobald die Betroffenen sich jedoch an einem anderen Ort aufhalten, verschwinden die Symptome wieder. Sie können nicht unmittelbar einer Krankheit zugeordnet werden. Von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurde ermittelt, ob an den Arbeitsplätzen der betroffenen Personen erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorlagen. Dies war jedoch in der Regel nicht der Fall und so wurde kein Zusammenhang zwischen Schadstoffvorhandensein und Beschwerden hergestellt.

Das zu beobachtende Phänomen wird von Fachleuten mittlerweile als Sick-Building-Syndrom bezeichnet. Das bedeutet, dass man sich in einem „krankmachenden Gebäude“ krank fühlt. Ob die Gebäude allerdings wirklich krankmachend sind, steht noch in Frage, da nicht geklärt ist, inwiefern die Gebäudeeigenschaften zu den Symptomen führen. Das Sick-Building-Syndrom ist nicht zu verwechseln mit der Building-Related-Illness. Bei dieser Form der Krankheit handelt es sich nämlich um Symptome, die durch tatsächliche negative Gebäudeeinflüsse verursacht wird.

Hierbei handelt es sich vor allem um schadstoffbelastete Häuser. Diese werden mittlerweile in einer Art „roten Liste“ geführt. So  helfen Hauskataloge bei Immonet oder Immowelt, belastete Immobilien zu filtern.

Um das Auftreten des Sick-Building-Syndroms zu erklären, wurde von der Universität Jena und weiteren Forschungspartnern die „ProKlima“-Studie durchgeführt. Hierbei wurden im Zeitraum von 1994 bis 2000 über 5000 Beschäftigte in Büros analysiert. Demnach litten die meisten dieser Angestellten an Symptomen, welche sich nicht logisch begründen ließen. Beispielsweise fühlten sich Menschen, die in einem Raum mit Klimaanlage arbeiteten, wesentlich schlechter als Arbeiter, bei denen durch das Öffnen der Fenster gelüftet wurde.

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Jul 26

Übungen für den flachen Bauch

Flacher Bauch, Foto: Deal4U_Flickr

Welche Frau träumt nicht von einem flachen, gut trainierten Bauch. Doch meistens ist das harte Arbeit, denn gerade ein beliebter Waschbrettbauch ist nicht von Natur aus gegeben und wer keine Fettpölsterchen und eine schöne Taille haben will, für den heißt es: Sport machen. Und nicht nur das, auch die Ernährung, Haltung und Atmung spielt eine große Rolle. Doch das ist alles nicht so schlimm wie es sich anhört. Mit ein paar einfachen Übungen, die jeder zu Hause täglich für circa 10 bis 15 Minuten zu Hause machen kann, geht es auch.

Bei der ersten Übung kniet man auf allen Vieren und atmet langsam durch die Nase ein. Dabei zieht man den Bauch so weit wie möglich ein und hält sich so gemäß den Zeitangaben (je nach Niveau) fest mit eingezogeneme Bauch. Für Anfänger empfiehlt man 3 Serien mit je 5 x 5 Sek. Haltephase und 90 Sek. Ruhepause. Aufsteiger schaffen 4 Serien mit je 6 x 6 Sek. Haltephase und 90 Sek. Ruhepause und Fortgeschrittene 5 Serien mit je 8 x 6 Sek. Haltephase und 60 Sek. Ruhephase.

Die zweite Übung sind Crunches mit Hilfe eines Stuhls. Dabei legt man sich auf den Rücken und die Beine sind im 90° Winkel angewinkelt, mit den Fersen auf einem Stuhl. Beide Hände berühren die Schläfen. Dann atmet man ein und rollt nach vorn oder oben und dann wieder in die Ausgangsposition zurück und atmet aus. Anfänger schaffen dabei meist 3 Serien mit je 20 Wiederholungen und 90 Sek. Pause, bei der Mittelstufe dann 4 Serien mit je 30 Wiederholungen und 60 Sek. Pause und für die Fortgeschritten: 5 Serien mit je 40 Wiederholungen und 45 Sek. Pause.

Dann steht der Traum-Sommerfigur bald nichts mehr im Weg!

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