Jul 28

Krank durch die eigene Wohnung

Dass einige Arbeitsplätze nicht gerade gesundheitsförderlich sind, ist allseits bekannt. So tragen Bauarbeiter oft Hörschäden davon und Sekretärinnen, die den ganzen Tag vor dem PC sitzen, bekommen „schlechtere Augen“. Auch die Staublunge von Bergarbeitern ist eine bekannte Arbeitserkrankung.

Nun beobachten Wissenschaftler seit Jahren ein neues Phänomen: Arbeitende leiden unter krankheitsunspezifischen Symptomen, solange sie sich an ihrem Arbeitsplatz befinden. Dazu zählen tränende Augen, juckende Haut oder gereizte Augen. Besonders oft sind diese Beschwerden bei Menschen zu beobachten, die in Büroräumen arbeiten. Sobald die Betroffenen sich jedoch an einem anderen Ort aufhalten, verschwinden die Symptome wieder. Sie können nicht unmittelbar einer Krankheit zugeordnet werden. Von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurde ermittelt, ob an den Arbeitsplätzen der betroffenen Personen erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorlagen. Dies war jedoch in der Regel nicht der Fall und so wurde kein Zusammenhang zwischen Schadstoffvorhandensein und Beschwerden hergestellt.

Das zu beobachtende Phänomen wird von Fachleuten mittlerweile als Sick-Building-Syndrom bezeichnet. Das bedeutet, dass man sich in einem „krankmachenden Gebäude“ krank fühlt. Ob die Gebäude allerdings wirklich krankmachend sind, steht noch in Frage, da nicht geklärt ist, inwiefern die Gebäudeeigenschaften zu den Symptomen führen. Das Sick-Building-Syndrom ist nicht zu verwechseln mit der Building-Related-Illness. Bei dieser Form der Krankheit handelt es sich nämlich um Symptome, die durch tatsächliche negative Gebäudeeinflüsse verursacht wird.

Hierbei handelt es sich vor allem um schadstoffbelastete Häuser. Diese werden mittlerweile in einer Art „roten Liste“ geführt. So  helfen Hauskataloge bei Immonet oder Immowelt, belastete Immobilien zu filtern.

Um das Auftreten des Sick-Building-Syndroms zu erklären, wurde von der Universität Jena und weiteren Forschungspartnern die „ProKlima“-Studie durchgeführt. Hierbei wurden im Zeitraum von 1994 bis 2000 über 5000 Beschäftigte in Büros analysiert. Demnach litten die meisten dieser Angestellten an Symptomen, welche sich nicht logisch begründen ließen. Beispielsweise fühlten sich Menschen, die in einem Raum mit Klimaanlage arbeiteten, wesentlich schlechter als Arbeiter, bei denen durch das Öffnen der Fenster gelüftet wurde.

Verfasst in Gesundheit | Schlagwörter , , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 26

Übungen für den flachen Bauch

Flacher Bauch, Foto: Deal4U_Flickr

Welche Frau träumt nicht von einem flachen, gut trainierten Bauch. Doch meistens ist das harte Arbeit, denn gerade ein beliebter Waschbrettbauch ist nicht von Natur aus gegeben und wer keine Fettpölsterchen und eine schöne Taille haben will, für den heißt es: Sport machen. Und nicht nur das, auch die Ernährung, Haltung und Atmung spielt eine große Rolle. Doch das ist alles nicht so schlimm wie es sich anhört. Mit ein paar einfachen Übungen, die jeder zu Hause täglich für circa 10 bis 15 Minuten zu Hause machen kann, geht es auch.

Bei der ersten Übung kniet man auf allen Vieren und atmet langsam durch die Nase ein. Dabei zieht man den Bauch so weit wie möglich ein und hält sich so gemäß den Zeitangaben (je nach Niveau) fest mit eingezogeneme Bauch. Für Anfänger empfiehlt man 3 Serien mit je 5 x 5 Sek. Haltephase und 90 Sek. Ruhepause. Aufsteiger schaffen 4 Serien mit je 6 x 6 Sek. Haltephase und 90 Sek. Ruhepause und Fortgeschrittene 5 Serien mit je 8 x 6 Sek. Haltephase und 60 Sek. Ruhephase.

Die zweite Übung sind Crunches mit Hilfe eines Stuhls. Dabei legt man sich auf den Rücken und die Beine sind im 90° Winkel angewinkelt, mit den Fersen auf einem Stuhl. Beide Hände berühren die Schläfen. Dann atmet man ein und rollt nach vorn oder oben und dann wieder in die Ausgangsposition zurück und atmet aus. Anfänger schaffen dabei meist 3 Serien mit je 20 Wiederholungen und 90 Sek. Pause, bei der Mittelstufe dann 4 Serien mit je 30 Wiederholungen und 60 Sek. Pause und für die Fortgeschritten: 5 Serien mit je 40 Wiederholungen und 45 Sek. Pause.

Dann steht der Traum-Sommerfigur bald nichts mehr im Weg!

Verfasst in Gesundheit, Sport | Schlagwörter , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 21

Welches Fahrrad ist das richtige für mich?

Klapprad, Foto: jitterbuffer_flickr

Radfahren ist wieder angesagt! Vor allem in Großstädten merkt man oft dass mit dem Rad letzten Endes doch alles schneller geht als mit dem Auto. Und im Sommer ist man natürlich auch gerne draußen an der frischen Luft. Zudem ist ein bisschen Sport im Alltag gut für den Stoffwechsel und hält schön fit. Auch straffe Beine und definiertere Muskeln gehören zu den positiven Nebeneffekten.

Allerdings sollte man darauf achten, dass man auch das richtige Rad fährt. Denn für jede Anforderung gibt es auch ein anderes Modell. Eigentlich kann man das Rad ja überall nutzen. Doch Räder sind nicht gerade billig und wenn man auch am Wochenende ein leidenschaftlicher Radler im Gelände ist, sollte man sich für ein Modell entscheiden dass auch dafür geeignet ist.  Das City- oder Trekkingbike eignet sich am besten für die Straße. Aber auch Wald- und Schotterwege sind kein Problem. Man sollte darauf achten, dass Lenker und Sattel relativ hoch sind. Wer immer wieder Probleme mit dem richtigen Sattel hat sollte sich im Fachgeschäft beraten lassen. Dort gibt es oft Geräte, die über einen Abdruck des Gesäßes den optimalen Sattel finden können.

Rennräder gehören momentan zu den beliebtesten Modellen. Der Trend kommt direkt aus New York und findet nun in trendbewussten Städten in Deutschland immer mehr Anhänger. Doch Vorsicht, nicht jeder kann damit so einfach umgehen. Sehr praktisch, vor allem für Freizeitradler ist das Mountain Bike. Hiermit kann man am Wochenende über Stock und Stein jagen und unter der Woche auch noch bequem den anstrengenden Hügel hinauf zur Arbeit mitnehmen.

Egal für welches Rad man sich entscheidet. Radfahren macht ungemein sportlich und agil. Man kann dabei sehr viele Kalorien verbrauchen und Fettpölsterchen an den Kragen gehen. In der Stadt sollte man sich im Treiben des Stadtverkehrs umsehen, ein Helm sollte ständiger Wegbegleiter sein denn die Unfallgefahr ist zu jeder Zeit sehr hoch.

Verfasst in Lifestyle | Schlagwörter , , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 20

Tipps gegen Heißhungerattacken

Heißhungerattacken kennt vermutlich jeder. So kommen ganz plötzlich und wehe es gibt dann nichts zu Essen im Haus. Wild werden alle Schränke aufgemacht und letzten Endes hat man jede Menge Kalorien in sich gestopft und sitzt danach noch immer unbefriedigt auf der Couch und sieht die Chips-Werbung im Fernsehen.

Heißhungerattacken, Foto: IES Almeraya_Flickr

Frauen haben diese Attacken vor allem häufig in der zweiten Hälfte ihres Zyklus. Aber auch Stress oder eine einseitige Ernährung führen dazu. Durch eine solche Attacke zeigt uns unser Körper zunächst einmal, dass der Blutzuckerspiegel ziemlich weit unten ist. Allerdings muss hier zwischen psychischem und physischem Heißhunger differenziert werden. Denn psychisch bedingt kommen diese Attacken eher von Stress und negativen Gefühlen. Dank der Nahrungsaufnahme werden dann mehr Glückshormone ausgeschüttet und wir fühlen uns besser.

Diese Attacken kommen und gehen und sind meistens nicht von langer Dauer, am besten lenkt man sich in solchen Phasen einfach schnell mit etwas anderem ab. Auch ein Kaugummi kann das Hungergefühl verschwinden lassen. Ansonsten sollte man darauf achten dass während der sonstigen Nahrungsaufnahme wenige künstliche Süßungsmittel oder Lightprodukte aufgenommen werden. So denkt der Körper nur dass ihm Zucker zugeführt wird, dabei bekommt er aber keinen. Deswegen produzieren wir Insulin, welches wiederum eine Heißhungerattacke auslöst

Ein toller Trick ist auch Zähneputzen! Der Geschmack von Zahnpasta oder Mundspülung ist schön frisch und lässt uns die Lust an Süßem vergehen.
Wie bei vielen anderen Problemen auch sollte man Heißhunger jedoch ernst nehmen, denn der Körper will uns damit etwas sagen. Es ist wichtig, nicht nur die Symptome zu kämpfen sondern in sich hinein zu hören woher dieses Gefühl denn eigentlich kommt. Vor allem bei einer Mangelernährung sollte unbedingt untersucht werden um welchen Mangel es sich handelt. Wichtig ist auch viel zu Trinken. Am besten eignen sich Kräutertees oder Wasser.

Verfasst in Ernährung, Gesundheit | Schlagwörter , | 1 Kommentar
Jul 20

Richtig trinken

Ausreichend trinken, Foto: synobis_flickr

Richtiges Trinken soll gelernt sein. Es fällt nicht immer leicht auf den Flüssigkeitshaushalt des eigenen Körpers im Alltag zu achten. Daher erhalten Sie einige Tipps zum richtigen Trinken.

Man sollte über den Tag verteilt etwa zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei hohen Temperaturen bzw. beim Sport  sollte man noch mehr trinken. Auch sollte man die Getränke, die man zu sich nimmt, stets abwechseln. Für den täglichen Verbrauch geeignet sind Leitungs- und Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Außerdem können Sie auch Gemüse- und Fruchtsäfte zu Schorlen verdünnen.

Um das Trinken nicht zu vergessen, sollten Sie sich eine Trinkflasche auf Ihr Schreibtisch legen und diese stets auch neben den Mahlzeiten in Ihrer Reichweite haben. Jedem, dem es schwer fällt viel zu trinken, sollte sich extra in den Alltag Trinkpausen einbauen, während deren man extra auf das Trinken achtet. Man sollte sich auch daran gewöhnen, gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken.

Die kalorienhaltigen Getränke sollten Sie in Maßen genießen. Dazu zählen Energiedrinks, Cola-Getränke sowie Limonaden und unverdünnte Fruchtsäfte und -nektare. Auch bei alkoholischen Getränken gilt, dass sie eher zum Austrocknen des Körpers füllen. Daher sollte man sich zu einem Glas Wein auch ein Glas Wasser bestellen. Bei hochprozentigen Getränken gilt dagegen sogar 0,3 Liter Wasser pro Getränk als hinreichende Maßnahme zum Ausgleich der Flüssigkeit im Körper.

Im Sommer gilt die Apfelsaftschorle als geeignetes Getränk. Denn es ist erfrischend, preiswert und effektiv. Der Apfelsaft enthält viel Kalium, welches für die Regulation des Wasserhaushalts zuständig ist. Mit Mineral- oder Leitungswasser gemischt, bleibt das Getränk kalorienarm. Natürlich nur, wenn man ein Drittel Saft und zwei Drittel Wasser mischt. Allerdings sollte man bei fertigen Fruchtsaftschorlen aufpassen, da diese meist sehr viel Zucker enthalten.

Verfasst in Ernährung, Gesundheit | Schlagwörter , , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 20

Der Personal Trainer

In den USA ist es bereits der Trend seit Jahren um in Form zu kommen: ein Personal Trainer. Ob Model, Schauspieler oder Musiker, alle figurbewussten Promis engagieren einen Fitness-Coach der nur für sie da ist. Eines der berühmtesten Beispiele ist wohl Heidi Klum, die es mit Hilfe ihres Personal Trainers David Kirsch schaffte schon sechs Woche nach der Geburt wieder auf dem Catwalk zu sein.

David Kirsch und auch andere Personal-Trainer sind inzwischen selbst so etwas wie Stars und könen auch dem entsprechen Gagen verlangen. Doch auch hier ist der Job als persönlicher Fitness-Coach inzwischen gut bezahlt, das weiß auch Ben Schneider aus Köln, der sich über einen immer weiter wachsenden Kundenstamm freuen kann. Deshalb wollten wir von ihm erfahren, wie das Ganze dann so abläuft und haben uns mit ihm getroffen.

Der eigene Personal Trainer, Quelle: edge pilates_flickr

Er arbeitet im alten Neptunbad in Köln Ehrenfeld, welches heute zu einem luxuriösen Fitnessstudio umgebaut wurde. Er hat sich nach seinem Sportstudium als Personal-Trainer selbstständig gemacht und bietet seinen Kunden heute maßgeschneiderte Trainingskonzepte mit ganzheitlichem Ansatz also neben sportlichen Übungen auch Ernährungsberatung und Tipps zur Stressbewältigung.

Die meisten Kunden wollen mit ihm ihre allgemeine Fitness verbessern oder ganz allgemein etwas für die Figur tun doch er hat auch Kunden mit genauen sportlichen Zielen, die zum Beispiel einen Marathon laufen wollen oder ihren Aufschlag beim Tennis verbessern möchten. Für jeden werden dann individuelle Lösungen gefunden.

Verfasst in Haushalt | Schlagwörter , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 18

Tipps gegen Stress

Ein entspannter Augenblick, Foto: gummimimi_flickr

In der heutigen von Schnelllebigkeit und permanenten Veränderungen geprägten persönlichen wie beruflichen Umwelt ist Stress eine sehr häufige Diagnose, die oftmals das gesamte physische und psychische Wohlbefinden negativ beeinflusst.

Eine Unmenge von Arbeit, ein permanent klingelndes Telefon und die ständigen Bedürfnisse von privatem wie beruflichem Umfeld lassen kaum Zeit, durchzuatmen. Aber genau das ist für das persönliche Wohlsein unerlässlich. Also seien hier im Folgenden einige brandheiße Anti-Stress-Tipps genannt, mit denen dem Hektik-Gefühl der Kampf angesagt werden kann.

Zunächst gilt, dass regelmäßiger Sport wie Joggen im Park eine gute Möglichkeit ist, um Stress vorzubeugen und innerlich zur Ruhe zu kommen. Egal, welche Sportart man dabei präferiert, wichtig ist, dass man sich richtig auspowern kann.

Auf der anderen Seite kann aber auch eine Extrarunde Schlaf, beispielsweise am Wochenende nach dem Frühstück für ein Stündchen oder eine sonntägliche Fiesta, die gewünschte Erholung bringen und präventiv gegenüber aufkommendem Stress wirken. Wichtig ist, dass die Extraportionen Schlaf allerdings nicht länger als eine Stunde dauern sollten, da sonst das Aufstehen sowie das Schlafen abends zu schwer wird.

Selbstverständlich können auch die gängigen Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditieren oder Tiefenentspannung im Rahmen eines individuellen Entspannungsprogramm diesem Zweck enorm dienen.

Leidet man unter übermäßigem Schwitzen, so kann in Stress-Situationen auch das richtige Deo stressbedingte Reaktionen wie Schweißausbrüche verhindern.

Sozialer Kontakt mit Freunden nach der Arbeit oder auch ein entspanntes Telefongespräch kann den Stresspegel deutlich reduzieren und den Gemütszustand spürbar anheben. – Ein echter Geheimtipp.

Gleiches gilt auch für Entspannung bei guter Musik, einem guten Buch, einer Massage, einem Wellnesstag oder einem wohltuenden Bad in der Badewanne. Auch ein ausgiebiger Spaziergang durch die Natur hilft dabei, Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.

Überraschenderweise gilt auch, dass man sich nach einem langen und stressigen Tag auch bei akuter Unlust durchaus vom Partner zu Sex verführen lassen wollte, da die Entspannung danach in erheblichem Maße das Wohlfühlen verstärken und Stress abbauen kann.

Verfasst in Lifestyle, Wellness | Schlagwörter , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 15

Die Essgewohnheiten der Deutschen

Eine Studie über die Essgewohnheiten der Deutschen hat Erstaunliches ans Licht gebracht. Viele Deustche essen zum Beispiel mehr als einmal am Tag warm, also nicht nur zum Mittag, nein auch abends wird zum Teil noch gern der Kochlöffel geschwungen. Was dabei auf den Tisch kommt, kann von Gemüse über Fleisch bis zu einem Snack alles sein.

Die Studie vom 1. bis 7. April 2011 statt und es wurden 1000 Männer und Frauen zwischen 14 und 65 befragt und zwar in Form eines Online-Interviews. Interessant und gleichzeitig erschreckend ist dabei, dass viele zum Beispiel einen Döner oder Burger, der gern mal über 500 Kalorien hat, als einen „Snack“ bewerten. Weiterhin wurde in der Studie festgestellt, dass die Deutschen nicht etwa ihre eigene Landeskost bevorzugen, also traditionelle Gerichte wie Schweinshaxe oder Bratkartoffeln sondern die unseres Fastnachbarn Italien. Auf Platz 1 mit 46,1 Prozent und Platz 2 mit 37,3 Prozent der beliebtesten Hauptspeisen rangieren mit Pasta und Pizza zwei typisch italienische Gerichte.

Das deutsche Schnitzel, Foto: rieggi_flickr

Auf Platz 4 sind dann Gerichte mit Geflügelfleisch zu finden, beispielsweise Back- oder Grillhuhn, aber auch Platz 5 und Platz 6 beweisen mit Wiener Schnitzel und Steak, dass die Deutschen definitiv Fleischfans sind, was die Ernährung angeht. Auch Fischgerichte sind nicht unbeliebt und erreichen mit Zander und Forelle Platz 8 in der Liste der beliebtesten Hauptspeisen. Gemüse hingegen sucht man zunächst vergeblich, erst auf Platz 12 steht der Salat als Hauptspeise bei den Deutschen und auf Platz 15 folgen dann verschiedene vegetarische Gerichte.

Verfasst in Ernährung, Gesundheit | Schlagwörter , , , | Hinterlasse ein Kommentar
Jul 14

Die Ayurveda- Ernährung

Ayurveda, das Gesundheitssystem aus Indien, dass nicht nur traditionelle Massagen und Naturheilmittel in sich birgt, sondern sich auch mit der Ernährung beschäftigt. Soll sich diese Methode doch Körper und Geist widmen, besteht darin der Schlüssel zu Wohlbefinden und Gesundheit. Dafür wird die Ernährung auf den jeweiligen körperlichen Zustand zugeschnitten.

Dabei geht es nicht, wie bei uns üblich zur ausgewogenen Ernährung, darum. Lebensmittel in Klassen zu ordnen. Bei Ayurveda wird nach Qualität und nach Geschmacksrichtung unterteilt.

Innerhalb der Qualitätseinteilung gibt es zunächst die sattvischen Nahrungsmittel, die „Ultrareinen“. Dazu zählen Früchte, Gemüse und vollwertiges Gemüse, die zur Gesundheit beitragen. „Die Muntermacher“ sind rajaische Lebensmittel und fördern die Aktivität. Dazu zählen beispielsweise Fleisch, Käse und Meeresfrüchte. Chips Hamburger und alle Arten von Fertiggerichten jedoch gefährden die Gesundheit, beschleunigen das Altern und wirken sich auch mental negativ auf den Menschen aus. Deshalb sind das die „Ignoranten“ oder auch tamaische Lebensmittel.

Essen mit Ayurveda, Foto: marketing deluxe_flickr

Es reicht jedoch nicht aus, sich einfach nur an sattvische Lebensmittel zu halten. Es bedarf auch der genauen Abstimmung, was den Geschmack, dem „rasa“, angeht. Denn jede Geschmacksrichtung wirkt sich anders auf den Organismus aus.

Süßes Essen, das man in Form von Zucker in Früchten oder Honig, in stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln sowie auch in Ölen und Fetten findet, bringt dem Körper Kraft, Stabilität und beruhigt. Saures dagegen stillt den Durst und wirkt stimulierend und anregend auf den Kreislauf. Den richtigen Geschmack findet man bei säurehaltigen Früchten und Gemüsen wie beispielsweise Beeren, Pflaumen, Tomaten und Spinat, doch auch in Wein und in gegehrten Lebensmitteln.

Salziges wirkt anregend auf die Verdauung und beruhigend auf die Nerven. Außerdem sind Salze reizlindernd und abführend, während Scharfe Lebensmittel zudem auch schweißtreibend und schmerzstillend sind. In Kräutern und Gewürzen sowie in Kaffee und Tee findet man dazu den richtigen Geschmack.

Der herbe Geschmack unterstützt die Heilung von Haut und Schleimhäuten und ist harntreibend, wie Kohl, Spargel oder hellgrünes Blattgemüse. Das Bittere reinigt und entgiftet in Löwenzahn, Brennnessel, Spinat oder auch Enzian.

Verfasst in Ernährung | Schlagwörter , , | Hinterlasse ein Kommentar